Wäschetrockner reinigen – die richtigen Schritte
- 10 Februar 2021
Trockner Reparatur
- Flexibel Reparatur Magazin
Mo - Sa: 08 - 22 Uhr
Ein Wäschetrockner ist aus einem modernen Haushalt nahezu nicht mehr wegzudenken. Damit Ihr Gerät Ihnen langfristig eine einwandfreie Leistung erbringt, muss es regelmäßig gereinigt werden.
Sowohl Kondens- als auch Wärmepumpentrockner leiten warme Luft ins Innere des Gerätes, welche in der Lage ist die Feuchtigkeit der Wäsche durch Verdunstung aufzunehmen. Der Unterschied liegt im weiteren Vorgehen. Ein Kondenstrockner kühlt die warme Luft herunter und sammelt sie in einem Behälter als Kondenswasser. Ein Wärmepumpentrockner arbeitet nach dem gleichen Prinzip, gewinnt jedoch aus dem Abkühlprozess Energie und benutzt diese, um die Wäsche weiterhin zu trocknen. Ein Ablufttrockner leitet das Kondenswasser über einen Schlauch nach außen.
Da alle Trockner aus etwas anderen Komponenten bestehen, ist die Reinigung jeweils unterschiedlich.
Die Reinigung der Grundelemente ist bei jedem Trockner Modell gleich. Verbleibendes Wasser im Tank kann üble Gerüche verursachen und sorgt dafür, dass der Trockner beim nächsten Trocknungsvorgang stoppt. Schmutz in Flusensieb und Trommel verschlechtert die Trocknungsleistung.
Benötigte Zeit: 15 Minuten
Wäschetrockner reinigen – so gehen Sie vor
Ziehen Sie als erstes den Netzstecker.
Leeren Sie den Wasserbehälter nach jedem Trocknungsvorgang. Er sitzt meistens auf der Gerätevorderseite und verbirgt sich manchmal hinter einer Klappe.
Ziehen Sie den Behälter vorsichtig aus der Maschine und leeren Sie ihn in einem Waschbecken aus. Tipp: Sie können das Wasser auch in eine Gießkanne füllen. Es ist kalkfrei und eignet sich sehr gut zum Gießen und Besprühen von Pflanzen.
Spülen Sie den Behälter kurz aus und setzen Sie ihn wieder in die Öffnung, bis er einrastet.
Anschließend reinigen Sie mit einem feuchten Tuch die Trommel von Flusen und Schmutz.
Von Zeit zu Zeit sollten auch die Sensoren in der Trommel gesäubert werden. Diese überprüfen die Feuchtigkeit der Wäsche und steuern anhand des Ergebnisses die Trocknungszeit. Durch das Wasser in den nassen Textilien können Kalkablagerungen auf den Fühlern entstehen und der Trocknungsvorgang dauert zu lange. Für das Reinigen der Sensoren geben Sie ein wenig verdünnte Essigessenz auf ein Tuch und fahren einige Male darüber. Lassen Sie sie vor dem nächsten Start gut trocknen.
Das Flusensieb muss ebenfalls nach jedem Reinigungsvorgang gesäubert werden. Kleine Partikel aus der Wäsche, vergessene Klammern oder Münzen landen darin und müssen entfernt werden. Das Flusensieb befindet sich meistens auf der Vorderseite in der Nähe der Trommel. Nehmen Sie es heraus und streichen Sie die Rückstände mit der Hand, einer weichen Bürste oder einem Tuch fort. Anschließend spülen Sie es unter fließendem Wasser aus und setzen es wieder in den Trockner.
Die weiteren Schritte sind ein wenig unterschiedlich, je nachdem, um welches Trocknermodell es sich handelt.
2. Einen Ablufttrockner reinigen:
3. Einen Kondenstrockner reinigen:
Wenn Sie diese Maßnahmen regelmäßig durchführen, wird Ihr Trockner Ihnen lange Zeit gute Dienste erweisen. Sollte doch einmal eine Trockner Reparatur notwendig werden, kann unser Berliner Kundendienst Ihnen sicherlich weiterhelfen.
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